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Beim selber Brauen mit Braumalz liegt der komplette Brauvorgang in den Händen des Hobbybrauers. Er stellt sich entweder seine eigene Malzmischung aus verschiedenen Braumalzen zusammen oder bestellt sich eine geschrotete Malzmischung im Hobbybrauershop.
Malzmischungen bieten den Vorteil, dass sie genau auf die Biersorte abgestimmt und bereits geschrotet sind. Das erspart das Abwiegen und Schroten der verschiedenen Malze. Malzmischungen gibt es für viele verschiedene Biere.
Bei dieser Methode zum Bier brauen benötigen Sie jedoch auch einiges an Zubehör:
Eine Bierwürzespindel, ein Maischthermometer und Brauerjod zum Stärkenachweis sind ein absolutes Muss. Auch ein Läutereimer oder zumindest ein Maischesack und ein Braukessel gehören unbedingt ins Equipment.
Es gibt verschiedene mehr oder weniger aufwendige Maischverfahren, welche alle ein gemeinsames Ziel haben: Die Verzuckerung der im Malz vorliegenden Stärke. Diese Verfahren werden auf der nächsten Seite ausführlicher beschrieben.
Das geschrotete Malz wird ca. mit der Hälfte des Brauwassers bei einer bestimmten Temperatur eingemaischt und dann auf 60-65° C erwärmt. Jetzt wandeln Amylasen Stärke in vergärbare Zucker um. Anschließend wird auf ca. 68° C erwärmt. Bei dieser Temperatur entstehen unvergäbare Zucker. Die Fortschreitung der Verzuckerung muss nun mit dem Brauerjod überprüft werden. Ist die Verzuckerung noch nicht beendet muss weiter gemaischt werden.
Anschliessend wird abgeläutert, d.h. die Maische wird in einem Läutereimer oder Läutersieb “gefiltert”, mit der anderen Hälfte des Brauwassers wird dann der Restzucker aus den Trebern ausgewaschen. Nun überprüft man den Extraktgehalt der Würze mit der Bierwürzespindel.
Jetzt folgt das Würzekochen mit Hopfen und die anschließende Gärung.
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